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Die Spitäler von morgen

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Spitäler morgen

            Die Schweizer Gesundheits­versorgung steht vor einem historischen Umbruch. Unsere Spitäler stehen unter massivem finanziellem Druck: die Tarife decken die effektiven Kosten nicht, Investitionen werden aufgeschoben, und der Fachkräftemangel verschärft sich. 

 

H+ zeigt auf, welche Weichen jetzt gestellt werden müssen, damit Qualität, Zugang und Versorgungssicherheit langfristig gesichert bleiben.

Unser Zielbild

„Die Spitäler von morgen“ sind keine Konzepte auf dem Papier, sondern eine Versorgung, die im Alltag spürbar besser funktioniert: Patientinnen und Patienten werden entlang klarer Patientenpfade koordiniert begleitet – von der ersten Abklärung über die Behandlung bis zur Nachsorge. Spitäler und Kliniken im akutsomatischen Bereich, in der Rehabilitation, im psychiatrischen Bereich und weitere Partner arbeiten in Versorgungsnetzwerken zusammen, statt nebeneinanderher. Das ermöglicht eine qualitativ hochstehende Versorgung, einen schnellen und einfachen Zugang zu Leistungen, mehr Ressourceneffizienz sowie hohe Versorgungssicherheit – auch in angespannten Zeiten.
 

In unserem Zielbild werden Leistungen konsequent dort erbracht, wo sie medizinisch sinnvoll sind: häufiger ambulant oder teilstationär, ergänzt durch integrierte Modelle. Stationäre Kapazitäten konzentrieren sich auf komplexe Fälle und unverzichtbare Leistungen. Digitalisierung, Interoperabilität, ein praxistaugliches elektronisches Patientendossier und der gezielte Einsatz von KI stärken Qualität und Patientensicherheit – und entlasten die Fachkräfte, indem Administration reduziert und Entscheidungen besser unterstützt werden. Transformation ist damit keine Sparübung, sondern eine Investition in Stabilität, Qualität und Resilienz.

Transformation

Drei Felder, in denen die Transformation ansetzen muss:

Warum Veränderung und Wandel notwendig sind.

Der Versorgungsbedarf steigt, während die Personal- und Finanzlage vieler Spitäler und Kliniken zunehmend aus dem Ruder gerät. 

Mood 27
Fachkräfte sichern

Der Fachkräftemangel ist einer der grossen Risikofaktoren.

Ohne wirksame Gegenmassnahmen könnte sich die Lücke bis 2045 massiv vergrössern. Transformation kann den Alltag in Spitälern und Kliniken spürbar entlasten und ermöglicht es, die verfügbaren Ressourcen dort zu investieren, wo der Bedarf akut ist – aber nur mit Investitionen in Ausbildung, attraktive Arbeitsbedingungen, digitale Kompetenzen und eine moderne Aufgaben- und Rollenverteilung. Entscheidend ist eine spürbare Entlastung in der Administration und der Organisation der Arbeit, damit das Fachpersonal die Zeit für die direkte Versorgung zurückgewinnt.

Zwei Szenarien bis 2045

Status quo

Keine substanzielle Transformation

Die Spitallandschaft bleibt in ihrer heutigen Logik weitgehend unverändert. Die Nachfrage nach Leistungen steigt, während sich der Fachkräftemangel verschärft und die finanzielle Lage vieler Spitäler und Kliniken sich weiter verschlechtert. In der Folge drohen Engpässe, höhere Belastung des Personals, Investitionsstau sowie regionale Unterschiede bei Zugang und Qualität.

Transformation

Spitallandschaft mit Zukunft

Spitäler, Kliniken und Partner entwickeln die Versorgung konsequent weiter: Versorgungsnetzwerke entlang der Patientenpfade, mehr ambulante und integrierte Modelle sowie eine verbindlichere digitale Infrastruktur schaffen Transparenz, Effizienz und Entlastung. Damit dieses Szenario realistisch wird, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen: kostendeckende Tarife, gezielte Finanzierungslösungen, verbindliche Standards für Daten und Interoperabilität sowie eine verpflichtende Nutzung digitaler Lösung, wie beispielswiese des EGS – ergänzt durch eine wirksame Fachkräftestrategie, koordinierte Versorgungsplanung und einen Kultur- und Innovationsschub, der neue Modelle skalierbar macht.

Spitäler heute

H+ nimmt Stellung zu den zentralen Fragen, die Spitäler und das Gesundheitswesen heute bewegen.

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