Katastrophe von Crans-Montana: H+ klärt finanzielle Risiken mit den Tarifpartnern
Die Erstversorgung und Pflege der Schwer- und Schwerstverletzten von Crans-Montana hat für einzelne Spitäler und Kliniken hohe Kosten zur Folge. H+ klärt gemeinsam mit den Tarifpartnern finanzielle Risiken und entsprechende Massnahmen ab.
Die Ereignisse in Crans-Montana forderten und fordern nach wie vor von sämtlichen Beteiligten ein hohes Mass an Solidarität. Diese Solidarität ist für gewisse Spitäler und Kliniken mit zum Teil erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden, die voraussichtlich nicht durch die Tarifstrukturen SwissDRG und ST Reha gedeckt sind.
Daher führt der Verband aktuell zusammen mit den Tarifpartnern und unter Einbezug der Behörden Gespräche unter dem Dach der SwissDRG AG. Ziel ist die optimale Behandlung der Brandopfer und gleichzeitig die faire Abrechnung der Behandlungen durch die Spitäler und Kliniken. Die finanziellen Risiken für Spitäler und Kliniken bei der Behandlung schwerstbrandverletzter Patient:innen sollen minimiert werden. Sobald konkrete Ergebnisse vorliegen, wird H+ diese kommunizieren.
