Deutliche Zufriedenheit mit der aktuellen Finanzverteilung

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Die Befragten zeigen sich mehrheitlich zufrieden mit der heutigen Verteilung der Finanzen im Gesundheitswesen. Für jeden der abgefragten Bereiche gibt eine deutliche Mehrheit (zwischen 63 und 75%) an, die Mittel auf dem heutigen Niveau belassen zu wollen.

Stellt man die Wünsche nach mehr finanziellen Mitteln jenen nach einer Einschränkung derselben gegenüber, zeigt sich 2019, dass die Ausbauwünsche weniger stark als im Vorjahr sind.

Mehr Gelder sollen wie in den Vorjahren der Kindermedizin (20% «mehr», −11), den Regionalspitälern (20% «mehr», +2) und der Altersmedizin (19% «mehr», −7) zufliessen. Die ambulanten Spitalleistungen werden überdurchschnittlich oft sowohl als mögliches Ausbau- (19% «mehr», −1) als auch als Sparziel (17% «weniger», +6) genannt mit einer Differenz «mehr» minus «weniger»1 von +3, Veränderung gegenüber 2018 von −6.

Wie bisher möchten die Befragten der Kindermedizin (+17 Differenz «mehr» minus «weniger», Veränderung gegenüber 2018 −11) am ehesten mehr Mittel zusprechen. Seit der ersten Befragungswelle liegt die Kindermedizin hier an erster Stelle. Die Altersmedizin (+11, −8) – im Vorjahr auf Rang zwei – liegt nun gleichauf mit den Regionalspitälern (+11, +1). Bei beiden Bereichen überwiegt seit Beginn der Befragungen der Ausbauwunsch.

1 Basierend auf den ungerundeten Werten