Die häufigste Erstdiagnose lautet auch bei mehrfach hospitalisierten Patienten auf Depression

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2015 behandelten psychiatrische Kliniken 10‘195 Patientinnen und Patienten mehr als einmal. Am häufigsten wurden bei Ersteintritt Depression und andere krankhafte Stimmungsveränderungen diagnostiziert, nämlich 2‘914 mal (28,6%). An zweiter Stelle folgte die Gruppe der Schizophrenieerkrankungen mit 2‘023 Erstdiagnosen (19,8%). Die dritthäufigste Gruppe bildeten alkoholbedingte Störungen, die 2015 bei 1‘496 Ersteintritten (14,7%) diagnostiziert wurden. Diese Reihenfolge blieb zwischen 2010 und 2015 unverändert, analog der Gesamtstatistik der Hauptdiagnosen in psychiatrischen Kliniken (vgl. Häufigste Diagnosen).

Im Beobachtungszeitraum nahm die Zahl der pro Jahr mehrfach hospitalisierten Personen um 21% zu. Im Bereich Depression betrug die Zunahme 34.1%, in den Bereichen Schizophrenie und alkoholbedingte Störungen 18.7% resp. 13.3%.

Die Angaben beziehen sich auf psychiatrische Kliniken. Psychiatrische Patientinnen und Patienten, die von Akutspitälern und anderen Leistungserbringern untersucht und behandelt wurden, sind in der Darstellung nicht enthalten.