Die Nordwestschweiz hat im Verhältnis zur Bevölkerung die meisten Spitalbetten

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2015 wiesen die Spitäler 37‘965 Betten auf. Auf 10‘000 Einwohner kamen damit 45,6 Betten. In den Akutspitälern allein wurden 10‘000 Einwohner schweizweit mit 30,2 Betten versorgt.

Die höchste Spitalbettendichte weist die Nordwestschweiz auf – 56,0 Betten auf 10‘000 Einwohner. Diese Region hat auch einen hohen Anteil Patienten aus anderen Kantonen und aus dem Ausland und übernimmt Zentrumsfunktionen. (vgl. Ausserkantonale Hospitalisierungen: Grossregion und Hospitalisierungen Ausland: Grossregion). Das Tessin kommt mit einer Bettendichte von 54,4 an zweiter Stelle, gefolgt von der Ostschweiz mit 50,6. Die höchste Akutbettendichte hat mit 41,4 das Tessin, gefolgt von der Genferseeregion mit 38,3. In der Ostschweiz finden sich auf 10‘000 Einwohner die meisten Psychiatriebetten (10,7), in der Nordwestschweiz die meisten Rehabilitationsbetten (8,8). Die tiefste Spitalbettenversorgung weist die Zentralschweiz auf mit gesamthaft 32,2 Betten pro 10‘000 Einwohner.

Diese Angaben beziehen sich auf die Krankenhaustypologie gemäss BFS und nicht auf das Leistungsspektrum als Ganzes. Festzuhalten bleibt, dass auch viele Akutspitäler Rehabilitations- und/oder Psychiatriebetten aufweisen. Diese gelten in dieser Auswertung nach Betrieben als Akutbetten.

Über welche absolute Anzahl Spitäler und Kliniken die Grossregionen verfügen, ist in Spitäler: Grossregionen dargestellt.