Klare Strukturbereinigung

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Seit Ende des Zweiten Weltkriegs hat sich die Spitallandschaft stets gewandelt. Dabei lässt sich eine Wachstums- und Redimensionierungsphase unterscheiden:

1. Die Wachstumsphase dauerte von Ende der 1940er bis Anfang der 1980er Jahre. In dieser Zeitspanne wuchs die Zahl der Spitäler, auf 100'000 Einwohner gerechnet, von 3,9 im Jahr 1947 auf 7,2 im Jahr 1982. Die Anzahl Betten pro 1'000 Einwohner stieg von 7,7 auf 11,9 an.

2. Die Redimensionierungsphase begann in den 1980er Jahren und dauert bis heute an. 2018 zählte die Schweiz noch 3,3 Spitäler pro 100’000 und 4,4 Betten pro 1'000 Einwohner. Das bedeutet eine Reduktion im Vergleich zum Höhepunkt 1982 um 54% bei den Spitälern und 63% bei den Betten.