Spitäler erbringen fast einen Viertel der ambulanten Leistungen

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Spitäler und Kliniken erbringen einen immer bedeutenderen Anteil der ambulanten Leistungen. Bei Einführung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) 1996 leisteten die Spitäler ambulante Akutbehandlungen im Wert von 1,4 Mia. Franken, was damals 13% aller ambulanten Leistungen ausmachte. Frei praktizierende Ärztinnen und Ärzte erbrachten damals fast die Hälfte (49%) oder 5,3 Mia. Franken der ambulanten Leistungen. Dazwischen lagen die anderen Leistungserbringer (Zahnärzte, Spitex, Physiotherapeuten, Psychotherapeuten, andere Paramediziner) mit einem Anteil von 38% am gesamten ambulanten Leistungsvolumen.

In den folgenden 19 Jahren stieg der Anteil der spitalambulanten Leistungen auf 23% des Gesamtvolumens, während der Anteil der in Arztpraxen erbrachten Leistungen auf 38% sank. Betragsmässig waren es im Jahr 2015 insgesamt 5,6 Mia. Franken spitalambulante Leistungen und 9,3 Mia. Franken praxisärztliche Leistungen. Die übrigen ambulanten Leistungen betrugen zusammen 9,5 Mia. Franken, was 39% am Gesamtvolumen ausmachte.

2015 änderte das BFS seine Berechnungsmethode in Bezug auf die Gesundheitsausgaben. Die starken prozentualen Veränderungen sind damit zu einem guten Teil erklärbar.