Die Genferseeregion verzeichnet die meisten Hospitalisierungen aus dem Ausland

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Die Genferseeregion verzeichnete ab 2002 stets die meisten Hospitalisierungen, die Patientinnen und Patienten aus dem Ausland betrafen. 2015 waren es 11‘500 Hospitalisierungen oder 32,3% des Totals. Vierzehn Jahre zuvor lag die Zahl noch bei 10‘336, was damals einem Anteil von 28,3% entsprach. Am meisten Hospitalisierungen aus dem Ausland entfallen auf den Kanton Genf.

Die umgekehrte Tendenz ist für die Ostschweiz festzustellen. Hatte sie 2001 noch fast 15‘000 Hospitalisierungen von Personen aus dem Ausland (damals 41% des Totals), reduzierte sich diese Zahl 2015 auf 8‘644 oder einen Anteil von 24,3%.

Die Nordwestschweiz belegte stets den 3. Platz mit Anteilen von 13,5% im Jahr 2001 und 19,3% im 2015. Die Zahl der Hospitalisierungen stieg in diesem Zeitraum von 4‘922 auf 6‘863 an.

Die Anteile der übrigen Regionen lagen jeweils im einstelligen Bereich. Im Zeitraum zwischen 2001 und 2015 legten alle Regionen leicht zu (Zürich +2,0%, Tessin +1,2%, Espace Mittelland +2,5%, Zentralschweiz +1,1%).

Dass die Anzahl Hospitalisierungen – insbesondere in der Genferseeregion – von 2008 auf 2009 abrupt zurückgegangen ist, ist womöglich auf statistische Effekte zurückzuführen, bedingt durch eine Änderung des Erfassungskonzepts der medizinischen Statistik des BFS.