Nordwestschweizer Spitäler behandeln am meisten Patienten aus anderen Kantonen

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In der Nordwestschweiz gab es zwischen 2001 und 2015 stets die meisten ausserkantonalen Hospitalisierungen. 2015 waren es 62‘182 oder 27,1% des Totals, wobei die Untersuchung, Behandlung und Pflege von Patienten aus dem Ausland hier nicht eingerechnet sind (vgl. Hospitalisierungen aus dem Ausland). 14 Jahre zuvor betrug die Zahl der Hospitalisierungen noch 41‘584, was damals einem Anteil von 23,9% entsprach.

Auch andere Regionen legten anteilsmässig zu: die Ostschweiz (von 17,5% auf 19,9%), Zürich (von 15,4% auf 16,4%) und die Zentralschweiz (von 7,3% auf 9,0%). Die umgekehrte Tendenz ist für die Genferseeregion festzustellen. Gab es dort im 2001 noch über 30‘000 Hospitalisierungen aus anderen Kantonen (damals 17,3% des Totals), reduzierte sich diese Zahl 2015 auf 19‘904 oder einen Anteil von 8,7%. Die übrigen Regionen blieben anteilsmässig konstant: der Espace Mittelland bei 17,5%, das Tessin bei 1,1%.

Die abrupten Auf- und Abbewegungen der Fallzahlen in einzelnen Regionen (zwischen 2003 und 2004 sowie zwischen 2008 und 2009) sind womöglich auf statistische Effekte zurückzuführen.