Qualität

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  • Patientenzufriedenheit ab 2016

    Patienten vergeben Spitzennoten für Qualität, Umgang und verständliche Auskünfte

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    Patientinnen und Patienten sind mit den Schweizer Spitälern und Kliniken sehr zufrieden. Dies zeigt die jährliche Patientenbefragung Akutsomatik des nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken ANQ.

    Bestnoten für verständliche Kommunikation
    Ein besonders gutes Zeugnis stellten die Patientinnen und Patienten den Spitälern bezüglich verständliche Antworten (4.51) und verständlichen Informationen zum Zweck der Medikamente, die die Patienten zu Hause einnehmen sollten (4.46). Die Möglichkeit Fragen zu stellen, wurde im Schnitt ebenfalls mit 4.46 bewertet. Etwas weniger hoch ist der Zufriedenheitsgrad in Bezug auf die Organisation des Spitalaustritts (3.94) und die Behandlungsqualität (4.16). Die Spitalaufenthaltsdauer wurde von fast 90% der Umfrageteilnehmenden als genau richtig erachtet, 10% fanden sie zu lang oder zu kurz. Da die neue Frage zur Aufenthaltsdauer nur drei Antwortmöglichkeiten enthält und für die Berechnung des Mittelwertes nicht geeignet ist, werden die Ergebnisse in Prozent angegeben und in der Grafik nicht aufgeführt.

    An der Befragung 2016 nahmen rund 200 Akutspitäler teil. Befragt wurden alle Patienten über 18 Jahren, die im September 2016 nach einem stationären Aufenthalt aus einem Schweizer Spital ausgetreten sind. Von den 78’600 versandten Fragebogen wurden 36’551 retourniert.

    Der ANQ hat im 2011 mit der jährlichen Patientenbefragung einen wichtigen Grundstein gelegt. 2016 wurde im Erwachsenenbereich erstmals ein weiterentwickelte ANQ-Kurzfragebogen eingesetzt. Die Werte von 2016 können nicht eins zu eins mit denjenigen der Vorjahre verglichen werden, wie ein Blick auf die Messergebnisse 2011-2015 bestätigt.

  • Patientenzufriedenheit 2011-2015

    Patienten vergeben erneut Spitzennoten für Qualität, Umgang und verständliche Auskünfte

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    Patientinnen und Patienten sind mit den Schweizer Spitälern und Kliniken sehr zufrieden. Dies zeigen die Patientenbefragungen Akutsomatik des nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken ANQ. Die Patienten benoteten auf einer Skala von 0 bis 10 insgesamt fünf Fragen. Die Spitäler und Kliniken erhielten dabei unverändert hohe Durchschnittsnoten zwischen 9,0 und 9,4.

    Bestnoten für respekt- und würdevolle Behandlung
    Ein besonders gutes Zeugnis stellten die Patientinnen und Patienten den Spitälern für ihr ethisches Verhalten aus. Sie fühlten sich überaus respekt- und würdevoll behandelt: 9,4 kreuzten sie hierfür im Schnitt auf der Antwortskala an. Diese Frage erzielte über alle fünf Jahre den höchsten Mittelwert. Die Antwort auf die Frage «Würden Sie für dieselbe Behandlung wieder in dieses Spital kommen» fiel mit einem Durchschnitt von 9.1 ebenfalls sehr gut aus. Auch die Beurteilung der Verständlichkeit von Antworten der Ärzteschaft (9,1) und des Pflegepersonals (9,0) fiel durchaus positiv aus. Die Qualität der Behandlung wurde im Schnitt mit der Note 9,0 beurteilt.

    An der Patientenbefragung 2015 nahmen 197 Akutspitäler teil. Befragt wurden alle über 18 Jahren, die im September 2015 nach einem stationären Aufenthalt aus einem Schweizer Spital ausgetreten sind. Rund 36‘000 Fragebogen kamen ausgefüllt zurück.

    Der ANQ hat im 2011 mit der jährlichen Patientenbefragung einen wichtigen Grundstein gelegt. Es ist damit möglich, die Entwicklung der nationalen Patientenzufriedenheit zu dokumentieren. Der Vergleich über die Messjahre zeigt, dass die Patientinnen und Patienten die Spitäler und ihr Personal sehr positiv bewerteten. Gegenüber den Vorjahren bleiben alle Mittelwerte der Antworten aus dem Jahr 2015 bei der Patientenbefragung unverändert.

    Die erste Messung fand 2011, ein Jahr vor der Einführung der neuen Spitalfinanzierung und des Fallpauschalensystems SwissDRG statt, die vier weiteren Erhebungen nach der Umsetzung dieser wichtigen Änderungen.

  • Elternbefragung

    Eltern sind mit der Behandlung ihres Kindes sehr zufrieden

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    Die Eltern sind mit der Behandlung ihres Kindes in Kinderspitälern sowie auf Kinderabteilungen in Akutspitälern sehr zufrieden. Dies zeigen die Ergebnisse der landesweiten Elternbefragungen 2013-2016 des nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken ANQ. Die Eltern beantworteten insgesamt fünf Fragen auf einer Skala von 0 bis 10. Die Kinderspitäler und Kinderabteilungen in Akutspitälern erhielten mit Durchschnittswerten zwischen 8,6 und 9,3 gute Noten.

    Bestnoten für respekt- und würdevolle Behandlung
    Die Frage, ob ihr Kind während des Spitalaufenthaltes mit Respekt und Würde behandelt wurde, erzielt mit dem Mittelwert von 9,3 den höchsten Zufriedenheitswert. Die Fragen, ob sie das Spital weiterempfehlen würden, wurden von den Eltern mit einem Mittelwert von 8,7 benotet. Die Fragen, ob sie von den Ärztinnen und Ärzten sowie vom Pflegepersonal verständliche Antworten zu Fragen über ihr Kind erhielten, beantworteten die Eltern mit je einem Durchschnitt von 8,7 bzw. 8,8. Die Fragen, wie sie die Qualität der Betreuung beurteilen, erzielte einen durchschnittlichen Wert von 8,6.

    An der Elternbefragung 2016 beteiligten sich insgesamt 34 Institutionen. Befragt wurden die Eltern aller akutstationären Patientinnen und Patienten unter 16 Jahre, die im September 2016 aus einem Kinderspitäler und Kinderabteilungen in Akutspitälern ausgetreten sind.

    Rund 1‘800 Eltern, deren Kinder im September das Spital verlassen konnten, äusserten sich zur Qualität der Kinderkliniken oder Kinderabteilungen von Akutspitälern.

  • Sturz

    Prävalenzrate der im Spital aufgetretenen Stürze

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    Die 2011 im Rahmen des nationalen Qualitätsvertrags eingeführte Prävalenzmessung Sturz und Dekubitus zeigt unter anderem auf, wie häufig im Spital Stürze von Behandelten vorkommen.

    2016 betrug die Prävalenzrate der im Spital aufgetretenen (nosokomialen) Stürze 3,8%. Konkret bedeutet dies, dass bei 3,8% der untersuchten stationären Patientinnen und Patienten ein im Spital aufgetretener Sturz festgestellt wurde. Die Konfidenzintervalle (KI) bilden die statistische Unsicherheit ab, mit der die Resultate interpretiert werden müssen. Das KI beträgt bei dieser Messung eine Bandbreite von 3.48% bis 4.13%.

    Insgesamt schwanken die Prävalenzraten der Jahre 2011 bis 2016 im Bereich der Konfidenzintervalle. Es können deshalb keine signifikanten Unterschiede festgestellt werden.

    Die nationale Prävalenzmessung Sturz und Dekubitus findet jeweils am ersten oder zweiten Dienstag im November statt. Im Jahr 2016 nahmen die Schweizer Spitäler und Kliniken zum sechsten Mal daran teil. Insgesamt beteiligten sich 114 Einzelspitäler und 29 Spitalgruppen (verteilt über 195 Spitalstandorte).
    Am Tag der Erhebung waren im Jahr 2016 in den teilnehmenden Spitälern 17’619 Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren hospitalisiert, von denen sich 13‘465 Personen (Teilnahmerate = 76,4%) an der Messung beteiligten.

    Bis 2015 wurde die Methode LPZ International (International Prevalence Measurement of Care problems) angewendet, ab 2016 die LPZ 2.0. Die Weiterentwicklung der Methode hat keinen Einfluss auf den Längsvergleich der Ergebnisse.

    Der nationale Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) koordiniert die Messung in Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule (BFH) und publiziert die Ergebnisse in vergleichender Darstellung auf seiner Website. Die vollständigen Schlussberichte der Messungen 2011–2016 sind auf der Website des ANQ publiziert.

  • Dekubitus

    Prävalenzrate der im Spital aufgetretenen Wundliegen

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    Die 2011 im Rahmen des nationalen Qualitätsvertrags eingeführte Prävalenzmessung Sturz und Dekubitus zeigt unter anderem auf, wie häufig im Spital Wundliegen (Dekubitus) bei Behandelnden vorkommen.

    2016 betrug die Prävalenzrate des im Spital erworbenen (nosokomialen) Dekubitus in allen Kategorien 4,4%. Konkret bedeutet dies, dass bei 4,4% der untersuchten stationären Patientinnen und Patienten ein im Spital erworbener Dekubitus festgestellt wurde. Die Konfidenzintervalle (KI) bilden die statistische Unsicherheit ab, mit der die Resultate interpretiert werden müssen. Bei dieser Messung betrug das KI 4.02% bis 4.71%. Über die Jahre 2011–2016 schwanken die Prävalenzraten im Bereich der Konfidenzintervalle und es können keine signifikanten Unterschiede festgestellt werden.

    Die nationale Prävalenzmessung Sturz und Dekubitus findet jeweils am ersten oder zweiten Dienstag im November statt. Im Jahr 2016 nahmen die Schweizer Spitäler und Kliniken zum sechsten Mal an der nationalen Messung teil. Insgesamt beteiligten sich 114 Einzelspitäler und 29 Spitalgruppen (verteilt über 195 Spitalstandorte).

    Am Tag der Erhebung waren im Jahr 2016 in den teilnehmenden Spitälern 17'619 Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren hospitalisiert, von denen sich 13‘465 Personen (Teilnahmerate = 76,4%) an der Messung beteiligten.

    Bis 2015 wurde die Methode LPZ International (International Prevalence Measurement of Care problems) angewendet, ab 2016 die LPZ 2.0. Die Weiterentwicklung der Methode hat keinen Einfluss auf den Längsvergleich der Ergebnisse.

    Der nationale Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) koordiniert die Messung in Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule (BFH) und publiziert die Ergebnisse in vergleichender Darstellung auf seiner Website

  • Dekubitus bei Kindern

    Prävalenzrate der im Spital aufgetretenen Wundliegen bei Kindern

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    Seit 2013 findet im Rahmen des nationalen Messplans die nationale Prävalenzmessung Dekubitus Kinder statt. Die Messung zeigt unter anderem auf, wie häufig im Spital Wundliegen (Dekubitus) bei Kindern vorkommen.

    2016 betrug die Prävalenzrate des im Spital erworbenen (nosokomialen) Dekubitus bei Kindern in allen Kategorien 9.9%. Konkret bedeutet dies, dass bei 9,9% der untersuchten stationären Kinder ein im Spital erworbener Dekubitus festgestellt wurde. Die Konfidenzintervalle (KI) bilden die statistische Unsicherheit ab, mit der die Resultate interpretiert werden müssen. Bei dieser Messung betrug das KI 7.94% bis 12.27%. Über die Jahre 2013-2016 schwanken die Prävalenzraten im Bereich der Konfidenzintervalle und es können keine signifikanten Unterschiede festgestellt werden.

    Die nationale Prävalenzmessung Sturz und Dekubitus findet jeweils am ersten oder zweiten Dienstag im November statt. Insgesamt nahmen an der vierten nationalen Prävalenzmessung Dekubitus Kinder 31 Spitäler bzw. Spitalstandorte teil. Am Tag der Erhebung waren in den teilnehmenden Spitälern 905 Kinder und Jugendliche zwischen 0 und 16 Jahren hospitalisiert, von denen sich 734 (Teilnahmerate=81.1 %) an der Messung beteiligten.

    Die eingesetzten Instrumente basieren auf der in den Niederlanden sowie international seit über fünfzehn Jahren periodisch wiederholten Messung «International Prevalence Measurement of Care Problems» (LPZ, International). Im Auftrag des nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) hatte die Berner Fachhochschule (BFH) das Messmodul Dekubitus Kinder entwickelt. Der ANQ publiziert die Ergebnisse in vergleichender Darstellung auf seiner Website. 

  • Wundinfektionen

    Trend zu sinkenden Wundinfektionen nach chirurgischen Eingriffen

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    Bei den Ergebnissen der nationalen Wundinfektionsmessungen zeichnet sich eine positive Entwicklung ab: Seit 2011 gingen die rohen Infektionsraten nach Blinddarmentfernung (Appendektomie), Leistenbrucheingriff (Hernienoperation), Magenbypassoperation und bei der Herzchirurgie statistisch signifikant zurück. Im Vergleich zu Vorjahresperiode lassen sich signifikante tiefere Infektionsraten bei Appendektomien und bei Magenbypassoperationen feststellen. Die Infektionsraten der übrigen Eingriffe veränderten sich nicht oder statistisch nicht signifikant. Die Konfidenzintervalle bilden die statistische Unsicherheit ab, mit der die Resultate interpretiert werden müssen.

    Im Rahmen des nationalen Qualitätsvertrags überwachen Schweizer Spitäler und Kliniken seit 2011 Wundinfektionen nach bestimmten chirurgischen Eingriffen. Die sogenannten postoperativen Wundinfektionen sind definiert als Infektionen der Haut und des darunterliegenden Gewebes, welches während der Operation geöffnet wurde. Die rohe Rate ist die Gesamtrate aller Infektionen und schliesst oberflächliche, tiefe, sowie Organ-/Hohlraum-Infektionen ein.

    In der Messperiode 2015/2016 beteiligten sich 162 Einzelspitäler und Spitalgruppen und erfassten Daten von rund 55’000 Patientinnen und Patienten. Der nationale Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) koordiniert die Messung in Zusammenarbeit mit Swissnoso und publiziert die Ergebnisse in vergleichender Darstellung auf seiner Website.