These 3: Gesundheitskosten leicht weniger belastend wahrgenommen

Auf hohem Niveau empfinden die Stimmberechtigten die Gesundheitskosten individuell leicht weniger belastend als im Vorjahr. In allen abgefragten Bereichen des Gesundheitswesens sind die Stimmberechtigten mit der heutigen Mittelverteilung mehrheitlich einverstanden.

Eine der grössten Veränderungen 2017 war die verstärkte Wahrnehmung der Gesundheitskosten als finanzielle Belastung für mittlere Einkommen. Auch 2018 ist diese Empfindung stark ausgeprägt, allerdings in leicht abgeschwächter Form. Die individuell zu bezahlenden Kosten sind als Entscheidungskriterium für ein Spital oder eine Klinik weniger wichtig als im Vorjahr.

2017 orteten die Stimmberechtigten zunehmend einzelne Bereiche mit Sparpotenzial. Diese Entwicklung ist 2018 rückläufig, wobei die Sparwünsche aber insgesamt stärker als 2016 sind. Sogar ein leicht stärkerer Ausbauwunsch als 2016 ist bei den Regionalspitälern und den ambulanten Spitalleistungen festzustellen – bei den letztgenannten überwog 2017 in der Summe der Wunsch nach einem Abbau. Grundsätzlich sind die Stimmberechtigten in allen Bereichen mit den vorhandenen Mitteln zufrieden.