These 2: Zulassungsbeschränkung stösst zunehmend auf Ablehnung

Neu steht erstmals mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten einer Zulassungsbeschränkung für neue Arztpraxen kritisch gegenüber, wobei die Meinungen weiterhin noch nicht gefestigt sind. Bei Zulassungsbeschränkungen werden föderalistische Lösungen mit Blick auf die Qualität bevorzugt.

Erstmalig äusserte sich über die Hälfte der Befragten gegen die Zulassungsbeschränkung neuer Arztpraxen, während nur ein gutes Drittel diese befürwortet. Die Meinungsbildung ist etwas weiter fortgeschritten als vor einem Jahr, aber immer noch nicht gefestigt, was sich am Anteil Stimmberechtigter mit nur einer tendenziellen Haltung feststellen lässt.

Unabhängig von der Haltung zur Zulassungsbeschränkung würden die Befragten die Qualität und zunehmend auch die Kosten der Arztpraxen als Entscheidungskriterien heranziehen. Der Entscheid soll dabei in föderalistischer Manier bei den Kantonen und nicht beim Bund liegen.