Rund ein Fünftel der Befragten letztes Jahr im Spital

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83 Prozent der Befragten (+10) waren im vergangenen Jahr in einer medizinischen Einrichtung. Am häufigsten sind Hausarztbesuche (72%, +8). Ein Drittel der Befragten (33%, +11) hat eine Spezialärztin oder einen Spezialarzt aufgesucht. In einem Spital oder in einer Klinik waren nach eigener Aussage gut ein Fünftel der Befragten (21%, +9).

30 Prozent (−5) geben an, bei Hausärztinnen oder ärzten nur zur Kontrolle gewesen zu sein, 9 Prozent (−3) nur zur Behandlung und 33 Prozent (+16) für beides. Zugenommen hat 2018 auch die Anzahl der Personen, die bei den Spezialärztinnen und ärzten sowohl zur Behandlung als auch zur Kontrolle waren (18%, +10). 8 Prozent (±0) waren dort nur zur Behandlung und 7 Prozent (+1) nur zur Kontrolle. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Spitalbesuchen: 13 Prozent (+10) geben an, sowohl zur Kontrolle als auch für eine Behandlung dort gewesen zu sein. 5 Prozent (−1) waren nur zur Behandlung, 3 Prozent (±0) nur zur Kontrolle in einem Spital oder einer Klinik.

Zählt man alle Einrichtungen zusammen, lässt sich feststellen, dass 72 Prozent der Bevölkerung (+12) in einer Kontrolluntersuchung und 55 Prozent (+15) in einer Behandlung waren. 17 Prozent (−10) waren weder in einer Kontrolluntersuchung noch in einer Behandlung.

Es zeigt sich ein Alterseffekt: Je älter eine Person ist, desto eher war sie im letzten Jahr in einer medizinischen Einrichtung. Bei den 18- bis 29-Jährigen waren 65 Prozent in einer medizinischen Einrichtung. Für Personen zwischen 40 und 59 Jahren waren es 82 Prozent; bei den über 70-Jährigen waren es 96 Prozent. Der Alterseffekt ist in allen medizinischen Einrichtungen zu sehen. In allen Altersgruppen sind Hausarztbesuche klar am häufigsten und Spital- oder Klinikbesuche am seltensten. Der Anteil an Spezialarztbesuchen liegt dazwischen.