Gleich oft selber wie zu Besuch im Spital

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Wie im Vorjahr sind 2018 über 90 Prozent der Stimmberechtigten in den letzten zehn Jahren mit Spitälern oder Kliniken in Berührung gekommen. 2018 können sich mehr Befragte als im Vorjahr daran erinnern, in diesem Zeitraum selber Patient oder Patientin gewesen zu sein (58%; +17). Fast gleich viele hatten einen nahen Verwandten im Spital oder in einer Klinik (57%, +7). Ein gutes Drittel (35%, +1) hat Spital-Erfahrungen via einer anderen nahestehenden Bezugsperson (Mehrfachantworten möglich).

Die persönliche Erfahrung als Patientin oder Patient hängt stark vom eigenen Alter ab: Während bei den 18- bis 29-Jährigen nur 41 Prozent selber einmal hospitalisiert waren, beträgt dieser Anteil bei den über 70-Jährigen 85 Prozent. Die indirekten Spital- und Klinikerfahrungen sind weniger stark altersabhängig. Selbst in der jüngsten Alterskategorie kam nur ein Viertel (25%) in den letzten zehn Jahren überhaupt nicht mit Spitälern und Kliniken in Berührung.

Mit steigendem Einkommen geben die Befragten weniger persönliche Spitalerfahrung an. Bei einem Einkommen bis 3'000 Franken waren 82 Prozent im abgefragten Zeitraum Patienten einer Klinik. Die wenigsten Erfahrungen machten Personen mit Einkommen zwischen 7'000 und 9'000 Franken.