72 Prozent der Befragten im letzten Jahr in medizinischer Einrichtung

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In den letzten 12 Monaten waren 72 Prozent der Befragten (−11) in einer medizinischen Einrichtung. Am häufigsten sind Hausarztbesuche (54%, −18). Ein Fünftel der Befragten (20%, −13) hat eine spezialärztliche Praxis aufgesucht. In einem Spital oder in einer Klinik war nach eigener Aussage ein Zehntel der Befragten (10%, −10).

27 Prozent (−3) geben an, beim Hausarzt zur Kontrolle gewesen zu sein, 17 Prozent (+8) zur Behandlung und 10 Prozent (−23) für beides. Beim Spezialarzt waren 9 Prozent zur Kontrolle (+2), 7 Prozent in Behandlung (−1) und 4 Prozent für beides (−14). Bei den Spitälern und Kliniken bleibt im Vergleich zu 2018 der Anteil jener stabil, welche nur in Behandlung (5%, ±0) oder nur zur Kontrolle dort waren (3%, ±0). Abgenommen hat der Anteil jener, welche sowohl in Behandlung als auch zur Kontrolle im Spital oder in einer Klinik waren (2%, −11).

Insgesamt waren 51 Prozent der Bevölkerung (−21) in einer Kontrolluntersuchung und 36 Prozent (−19) in einer Behandlung.

28 Prozent (+11) waren weder in einer Kontrolluntersuchung noch in einer Behandlung. Je älter eine Person ist, desto eher war sie im letzten Jahr in einer medizinischen Einrichtung. Bei den 18- bis 29-Jährigen waren dies 48 Prozent, bei Personen zwischen 60 und 69 Jahren 93 Prozent und bei den über 70-Jährigen konsultierten 97 Prozent im letzten Jahr eine medizinische Einrichtung.

Dieser Alterseffekt ist in allen medizinischen Einrichtungen zu sehen: Bei den Spezialärzten nimmt vor allem die Anzahl der Behandlungen zu. Bei den Hausärzten werden im mittleren Alter deutlich mehr Kontrollen durchgeführt als in jüngerem Alter. Bei den Spital- und Klinikbesuchen ist der Alterseffekt nicht linear. Neben den über 70-Jährigen mit den meisten Behandlungen ist ein Höchststand der Kontrollen bei den 50- bis 59-Jährigen festzustellen. 2019 waren relativ viele 18- bis 29-Jährige in einem Spital oder einer Klinik in Behandlung.