Spitäler zählen weiterhin zu den glaubwürdigsten Akteuren

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Die Stimmberechtigen schreiben Spitälern und Kliniken weiterhin eine hohe Glaubwürdigkeit zu. Mit einem Mittelwert von 7.1 (−0.2) auf einer Skala von 0 bis 10 zählen sie nach wie vor zu den glaubwürdigsten Akteuren in der Gesundheitspolitik. Nur die Ärztinnen und Ärzte (7.7, ±0.0) geniessen wie schon in den Vorjahren eine höhere Glaubwürdigkeit. In der italienischsprachigen Schweiz sind sowohl die Ärztinnen und Ärzte (10.0) als auch die Spitäler und Kliniken (9.1) am glaubwürdigsten. In der Deutschschweiz liegen die Mittelwerte leicht unterhalb des nationalen Mittelwerts (7.5 respektive 6.8).

In der französischsprachigen Schweiz gelten Spitäler und Kliniken überdurchschnittlich als glaubwürdig (7.6). Ab 70-Jährige halten sowohl die Ärzteschaft (8.0) als auch Spitäler und Kliniken (7.4) überdurchschnittlich für glaubwürdig. Überdurchschnittliche Glaubwürdigkeitswerte für Spitäler und Kliniken finden sich zudem bei Sympathisierenden der FDP (7.4) und Personen mit hohem Bildungsabschluss (7.3).

Die Glaubwürdigkeit der Krankenkassen (6.3, +0.4) sowie von «Leuten wie Sie und ich» (5.8, +0.8) nahm 2018 leicht zu, nachdem diese beiden Kategorien im Vorjahr stark an Glaubwürdigkeit eingebüsst hatten. Sie reihen sich auch 2018 hinter den Spitälern und Kliniken ein. Die höchsten Glaubwürdigkeitswerte der Krankenkassen finden sich in der italienischsprachigen Schweiz (8.0). Auch ab 70-Jährige (6.7), Personen mit hohem Haushaltseinkommen oder die sich politisch rechts der Mitte einordnen (je 6.6) halten Krankenkassen überdurchschnittlich für glaubwürdig. Überdurchschnittliche Glaubwürdigkeit von «Leuten wie Sie und ich» wird von Personen in der deutschsprachigen Schweiz, ab 70 Jahren (je 6.3) sowie in grossen Agglomerationen, mit einem Haushaltseinkommen ab 9'000 Franken und Sympathie für die SVP (je 6.1) geäussert.