Freie Arzt- und Spitalwahl weiterhin klarer Grundwert

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Wie bisher bleibt die freie Arzt-, Spital- und Klinikwahl ein klarer Grundwert im Gesundheitswesen. 87 Prozent der Stimmberechtigten (Werte 1 bis 3, −6) votieren mehr oder weniger deutlich für die Beibehaltung der Wahlfreiheit. 13 Prozent (Werte 4 bis 6) würden Krankenkassen ein Vorentscheidungsrecht einräumen, wobei diese Einschätzung etwas häufiger als im Vorjahr geäussert wird (+6). Die grundsätzliche Forderung nach einer freien Arzt-, Spital- und Klinikwahl bleibt jedoch klar bestehen.

Beim Entscheid zwischen der «freien Arzt-, Spital- und Klinikwahl» (1) versus «Krankenkassen entscheiden vor» (6) liegt der Mittelwert bei 2.1 (+0.2). In der italienisch- (3.0) und in der französischsprachigen Schweiz (2.5), unter Personen ab 70 Jahren (2.9), mit tiefem Bildungsabschluss (2.7) und tieferem Haushaltseinkommen (CHF 3'000 bis 5'000: 2.6) sowie in der Tendenz bei Parteiungebundenen und politisch linksstehenden Personen (je 2.3) ist ein überdurchschnittlicher Teil der Meinung, dass die Krankenkassen vorentscheiden sollen. Die Mehrheitsverhältnisse sind aber eindeutig auf Seiten der freien Arzt-, Spital- und Klinikwahl.