Staatliche Spitalfinanzierung immer weniger akzeptiert

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Rund zwei Drittel der Befragten (66%, +5) sind der Ansicht, dass der steigende Kostendruck in den Spitälern und Kliniken zu einem Qualitätsabbau führt. Ein solcher Abbau wird vor allem in der italienischsprachigen Schweiz befürchtet (89%).

Bei der Spitalfinanzierung hat sich gegenüber dem Vorjahr die grundsätzliche Zustimmung weiter leicht von einer staatlichen Finanzierung (62%, –4) hin zu einer Finanzierung durch Krankenkassen bewegt (73%, +1) (siehe Kosten im Gesundheitswesen 1). Zu Beginn der Untersuchungsreihe war eine Finanzierung durch den Staat noch deutlich akzeptierter.

Die staatliche Finanzierung kommt am besten bei Parteiungebundenen (80%) und bei Befragten, die sich politisch links der Mitte einordnen (72%) sowie bei Personen mit tiefem Bildungsabschluss (76%) an. In der italienischsprachigen Schweiz kann sich nur eine klare Minderheit (13%) dafür erwärmen.