Sparwunsch leicht rückläufig

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In allen abgefragten Bereichen möchte über die Hälfte der Stimmberechtigten, dass gleich viel Geld wie bisher ausgegeben wird (siehe auch Verteilung der Finanzen 2). In der Trendbetrachtung zeigt sich, dass 2017 zwar eine Mehrheit der Befragten in jedem Bereich gleich viel wie bisher ausgeben wollte, jedoch im Vergleich zu 2016 die Forderungen nach einem Ausgabenrückgang zugenommen hatten. 2018 ist dieser Sparwunsch nun leicht rückläufig, jedoch immer noch stärker als 2016.

Der Wunsch nach einem Ausbau der Mittel überwiegt sichtbar den Wunsch nach deren Abbau bei der Kindermedizin (32% «mehr» zu 3% «weniger»), der Altersmedizin (26% zu 7%), 2018 neu auch bei den ambulanten Spitalleistungen (20% zu 11%) und Regionalspitälern (18% zu 9%). Bei den allgemeinen Ärztinnen und Ärzten (16% zu 17%) hält sich der Wunsch nach einem Ausbau und einem Abbau in etwa die Waage.

Wie bisher möchten die Befragten der Kindermedizin (+28 Differenz «mehr» minus «weniger»¹, Veränderung gegenüber 2017 +1) und der Altersmedizin (+19, +3) am ehesten mehr Mittel zusprechen. Hier sind die Differenzen gegenüber 2017 weitgehend stabil.

2018 gehören tendenziell auch die Regionalspitäler (+10, +8) und die ambulanten Spitalleistungen (+9, +17) zu den Bereichen, in welchen mehr ausgegeben werden soll. Bei beiden wurden im vergangenen Jahr geringere Differenzen gemessen; bei den ambulanten Spitalleistungen überwog 2017 sogar der Wunsch nach weniger finanziellen Mitteln. 2018 hat sich jedoch in beiden Bereichen diese Tendenz zu sparen nicht bestätigt; der Ausbauwunsch ist sogar etwas ausgeprägter als 2016. Praktisch ausgeglichen ist die Differenz bei den allgemeinen Ärztinnen und Ärzten (−1, −14), wobei hier die Entwicklung in Richtung weniger Geldmittel geht.

¹Basierend auf den ungerundeten Werten