Abnehmender Sparwunsch bei psychiatrischen Kliniken, Spezialärzten und Reha-Kliniken

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In allen abgefragten Bereichen möchte jeweils über die Hälfte der Stimmberechtigten, dass gleich viel Geld wie bisher ausgegeben wird (siehe auch Verteilung der Finanzen 1).

Bei den Zentrumsspitälern (12% zu 8%), den Universitätsspitälern (15% zu 15%) und den Rehabilitationskliniken (14% zu 17%) halten sich die Wünsche nach einem Ausbau und einem Abbau in etwa die Waage.

Der Abbauwunsch überwiegt den Ausbauwunsch deutlich bei den psychiatrischen Kliniken (16% zu 25%) und knapp auch bei den Spezialärztinnen und -ärzten in Praxen (13% zu 18%).

Im Vorjahresvergleich zeigt sich bei den Zentrumsspitälern eine positive Differenz «mehr» minus «weniger» (+4, Veränderung gegenüber 2017 –3). Kurzfristig und auch im längerfristigen Trend ist der Wert jedoch rückläufig. Ausgeglichen ist die Differenz bei den Universitätsspitälern (±0, +7), wobei die Stimmberechtigten hier eher mehr Ressourcen wünschen.

Bei den psychiatrischen Kliniken (–9, +17), den Spezialärztinnen und ärzten in Praxen (–5, +12) und Rehabilitationskliniken (–3, +9) gleichen sich die Wünsche nach «mehr» respektive «weniger» Mitteln langsam wieder an, während 2017 der Sparwunsch deutlich zugenommen hatte.