Qualitätsverbesserungsmassnahmen

Qualitätsverbesserungsmassnahmen haben zum Ziel, durch Optimierungen an Strukturen und Prozessen in Spitälern und Kliniken die Qualität und die Patientensicherheit zu erhöhen. Sie können im Rahmen der institutionsinternen Qualitätsentwicklung von Spitälern individuell entwickelt und umgesetzt oder übergeordnet koordiniert sein. So können Qualitätsverbesserungsmassnahmen etwa für die Erfüllung des zukünftigen nationalen Qualitätsvertrag anerkannt werden, oder z.B. durch die Kantone vorgegeben werden. Der Stiftung Patientensicherheit kommt bei der Entwicklung und nationalen Implementierung von Qualitätsverbesserungsmassnahmen (Qualitätsprogramme) eine besondere Rolle zu.

  • Stiftung Patientensicherheit Schweiz

    Patientensicherheit Schweiz ist eine nationale Plattform zur Entwicklung der Patientensicherheit und des klinischen Risikomanagements in der Schweiz. Ziele der Stiftung sind das Lernen aus Fehlern und das Fördern der Sicherheitskultur im Gesundheitswesen. H+ ist Mitträger der Stiftung.

    Tätigkeitsschwerpunkte der Stiftung

    • Analyse von Sicherheitsproblemen
    • Entwicklung, Evaluation und Transfer von Praxislösungen für Leistungserbringer
    • Koordination und Entwicklung von Projekten Methoden und praktischem Wissen
    • Hilfestellung bei der lernorientierten Aufarbeitung von Patientensicherheitsproblemen, um daraus abzuleiten, wie diese vermieden werden können
    • Lehre und Forschung, Begleitung von wissenschaftlichen Projekten
    • Betreibung des Fehlermeldesystems CIRRNET® (Critical Incident Reporting & Reacting Network), Identifikation von überregional relevanten Problemfeldern aus der Datenbank und Publikation von Verbesserungsempfehlungen und Warnhinweisen, sog. Quick-Alerts
    • Führen von Programmen progress! im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG)

Kontakt

Isabelle  Praplan

Isabelle Praplan

031 335 11 21
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