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Zusammenfassung der Erkenntnisse

 

These 4
Die Stimmberechtigten legen hohen Wert auf Qualität, die das schweizerische Spitalwesen in ihrer Wahrnehmung auch bietet. Dies ist ein Grund für das starke Vertrauen, das die Befragten den Fachpersonen entgegenbringen.


Viele verschiedene Faktoren bestätigen auch 2017 die Grundthese, dass Stimmberechtigte in der Schweiz hohen Wert auf Qualität im Gesundheits- und Spitalwesen legen. In der Wahrnehmung der Befragten kann das Spitalwesen diese Erwartungen auch auf hohem Niveau erfüllen.

Dies stärkt die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Spitäler und Kliniken sowie die Ärzteschaft. Zunehmend fühlen sich die Stimmberechtigten in Fragen des Spitalwesens überfordert. Gerade bei der Spitalwahl besteht Informationsbedarf, den die Patientinnen und Patienten nicht immer durch eigene Recherchen decken können. Insofern sind die Befragten froh, den Entscheid einer Ärztin oder einem Arzt überlassen zu können. Dies zeigte sich bereits 2016 und hat sich in diesem Jahr fortgesetzt.

Das hohe Vertrauen wird jedoch nur in diejenigen Fachpersonen gesetzt, welche für den Behandlungserfolg relevant sind. Krankenkassen, welche «nur» die Rechnung begleichen, hält man für weniger glaubwürdig und würde sie auch nicht über die Durchführung von Behandlungen oder Zulassungsbeschränkungen von Arztpraxen mitentscheiden lassen.