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Trend zu gutem persönlichem Gesundheitszustand

 

89 Prozent (+3) der Stimmberechtigen bezeichnen den eigenen Gesundheitszustand als eher gut bis sehr gut. Leicht gesteigert hat sich der Anteil mit sehr gutem Gesundheitszustand (34%, +3) und ein weiteres Drittel bezeichnet ihn als gut (34%, –1).

Nur 11 Prozent der Stimmberechtigten klagen über einen eher schlechten (9%, +0) oder schlechten (2%, –1) Gesundheitszustand. Als sehr schlecht bezeichnet niemand mehr die eigene Gesundheit (–1).

Je älter jemand ist, desto weniger deutlich positiv fällt die Beurteilung aus. Während sich bei den 18- bis 29-Jährigen 66 Prozent gesundheitlich «sehr gut» fühlen, fällt dieser Anteil bereits bei den 30- bis 39-Jährigen auf 42 Prozent. Somit verschiebt sich die Wahrnehmung der Gesundheit ab 30 Jahren bis zu den 69-Jährigen mehrheitlich in Richtung «guter» Gesundheit. Bei den über 70-Jährigen fühlen sich 42 Prozent eher gut. Ein Viertel klagt über eine eher schlechte Gesundheit, während nur noch 5 Prozent eine sehr gute Gesundheit angeben.

Mit steigender Bildung und höherem Haushaltseinkommen verbessert sich auch der Gesundheitszustand. So finden sich auf dem tiefsten Bildungsniveau überdurchschnittlich viele Personen mit «eher» schlechtem Gesundheitszustand (18%). Gleiches gilt für die tiefsten Einkommen. Hier geben 33 Prozent der Befragten an, sich eher schlecht zu fühlen. Bei den Einkommen zwischen 7'000 und 9'000 Franken und über 9'000 Franken betragen die Anteile nur 3 respektive 2 Prozent, während die grössten Anteile einen sehr guten Gesundheitszustand angeben. Unterschiede ergeben sich auch nach Sprachregion: Am höchsten ist der Anteil Personen mit sehr gutem oder gutem Gesundheitszustand in der Deutschschweiz (77%), gefolgt vom Tessin (72%) und der Romandie (41%).