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Mehr Kontrolluntersuchungen bei Hausärzten

 

Insgesamt waren 73 Prozent der Befragten (+7) im vergangenen Jahr in einer medizinischen Einrichtung. Den grössten Zuwachs erhalten dabei Hausarztbesuche, welche mit 64 Prozent (+12) der Stimmberechtigten am häufigsten besucht wurden, gefolgt von den Spitalärzten mit 22 Prozent (+1). Spitäler oder Kliniken wurden im letzten Jahr von 12 Prozent besucht (–1).

Bei den Hausärzten hat der Anteil an reinen Kontrollbesuchen gegenüber 2016 stark zugenommen (35%, +12), während reine Behandlungen und kombinierte Kontrollen und Behandlungen praktisch stabil bleiben (8%, –1 bei Behandlungen; 17%, +1 bei Kontrollen und Behandlungen kombiniert). Spitalärzte wurden gegenüber dem Vorjahr vermehrt für kombinierte Kontrollen und Behandlungen besucht (8%, +3). Behandlungen und reine Kontrollen bleiben stabil (8%, –1 respektive 6%, –1). In Spitälern erfolgen Besuche am ehesten zu Behandlungszwecken (6%, ±0).

Zählt man alle Einrichtungen zusammen, lässt sich feststellen, dass 60 Prozent der Bevölkerung (+11) in einer Kontrolluntersuchung und 40 Prozent (−1) in einer Behandlung waren. 27 Prozent (−7) waren weder in einer Kontrolluntersuchung noch in einer Behandlung.
Personen mit (eher oder sehr) schlechtem Gesundheitszustand waren in den letzten 12 Monaten zu 81 Prozent zur Behandlung oder Kontrolle beim Hausarzt oder der Hausärztin, zu 74 Prozent bei einem Spezialisten und zu 60 Prozent in einem Spital.
Nach Art der Massnahme betrachtet, bestätigt sich der letztjährige Befund, wonach Personen mit schlechter Gesundheit sich eher in Behandlung begaben und bei Personen mit (sehr) guter Gesundheit eher Kontrollbesuche die Regel sind, ohne dass eine Behandlung erfolgt. Bei Personen mit eher guter Gesundheit sind Arztbesuche am häufigsten eine Kombination aus Kontrolle und Behandlung.