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Zunehmende Bedeutung der freien Arzt- und Spitalwahl

 

Die Entwicklung der Vorjahre weg von der freien Arzt-, Spital- und Klinikwahl hat sich nicht bestätigt: 93 Prozent der Stimmberechtigten (Werte 1 bis 3, +19) votieren mehr oder weniger deutlich für die Beibehaltung der Wahlfreiheit. Nur 7 Prozent (Werte 4 bis 6, −18) würden den Krankenkassen ein Vorentscheidungsrecht einräumen. Der seit der ersten Befragung gemessene Abwärtstrend bei der Wichtigkeit der freien Arzt- und Spitalwahl war nur vorübergehend.

Der Mittelwert liegt bei 1.9 (−0.8). Mit einem Mittelwert von 3.0 ist man in der italienischsprachigen Schweiz noch am ehesten für einen Vorentscheid durch die Krankenkassen; im Vergleich zur Deutschschweiz (1.7) neigt auch die Romandie (2.3) leicht stärker in diese Richtung. Dies gilt ebenso für Personen mit schlechtem Gesundheitszustand respektive tiefem Haushaltseinkommen (je 2.5).