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Forderung nach Ausbildung von mehr Ärzten weniger stark ausgeprägt

 

Fast alle Befragten möchten weiterhin, dass man mit dem Spital- und Klinikpersonal in der eigenen Sprache sprechen kann (95% «sehr einverstanden» oder «eher einverstanden», +6). Das Anliegen ist in allen Gruppen unbestritten und kommt jeweils mindestens auf eine Zustimmung von 90 Prozent. Unter Personen mit einem tieferen Bildungsabschluss sind es sämtliche Befragte, welche diesen Wunsch äussern. Fokussiert man auf den Anteil «sehr einverstanden», wird der Wunsch in der deutschsprachigen Schweiz (61% «sehr einverstanden») dezidierter geäussert als in der französischsprachigen Schweiz (15%).

Vier Fünftel der Befragten (80% «sehr einverstanden» oder «eher einverstanden», −3) vertreten die Meinung, dass die Schweiz genügend Ärztinnen und Ärzte ausbilden soll. Die Forderung ist nach wie vor deutlich, aber weniger stark ausgeprägt als in den ersten beiden Erhebungsjahren. Der 2016 festgestellte Rückgang hat sich bestätigt. Die Forderung wird in allen Untergruppen klar mehrheitlich unterstützt – in der französischsprachigen Schweiz zu aufgerundeten 100 Prozent. Unterdurchschnittlich ausgeprägt ist der Wunsch bei Personen in der politischen Mitte sowie bei 18- bis 29-Jährigen (je 72%).