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Trendwende zu weniger Geld für Rehabilitationskliniken und Universitätsspitäler

 

In allen Bereichen möchte eine absolute Mehrheit der Stimmberechtigten, dass gleich viel Geld wie bisher ausgegeben wird (siehe auch Verteilung Finanzen 1). Einzig bei den psychiatrischen Kliniken liegt dieser Anteil knapp unter der 50-Prozentmarke.

Bei Zentrumsspitälern und insbesondere Rehabilitationskliniken ist 2017 der Wunsch nach einem Ausbau nicht mehr sichtbar grösser als die Präferenz für einen Abbau der finanziellen Mittel.

Konkret überwiegt der Ausbauwunsch bei den Zentrumsspitälern (14% «mehr» zu 7% «weniger»), hat aber abgenommen (Differenz «mehr» zu «weniger» +7, Veränderung gegenüber dem Vorjahr -5).

Bei den Rehabilitationskliniken (13% «mehr» zu 25% «weniger») ist im Jahr 2017 hingegen der Abbauwunsch erstmals grösser und es zeigt sich bei der Differenz «mehr» zu «weniger» ein deutlicher Rückgang (−12, gegenüber dem Vorjahr −30). Dasselbe gilt neu auch für die Universitätsspitäler (14% «mehr» zu 21% «weniger») mit folgender Entwicklung bei der Differenz (−7, −9). Bei den Spezialärztinnen und -ärzten in Praxen (11% «mehr» zu 28% «weniger») und den psychiatrischen Kliniken (10% «mehr» zu 38% «weniger») überwiegt der Abbauwunsch seit 2015, wobei bei der Differenz die psychiatrischen Kliniken (−28, −22) dieses Jahr erstmals einen tieferen Wert als die Spezialärzte in Praxen aufweisen (−17, −8).