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Zunehmendes Vertrauen in Fachpersonen

 

Das bereits in den Vorjahren festgestellte zunehmende Vertrauen in die Fachpersonen zeigt sich erneut bei der Nutzung der Informationskanäle: Auch wenn sich die Befragten zunehmend über ihre Ärztinnen und Ärzte, Spitäler und Kliniken informieren (67% «sehr einverstanden» oder «eher einverstanden», +10) und sich mehrheitlich zutrauen, ein eigenes Urteil zu fällen (55%, +7), gibt es doch ein fast flächendeckendes Vertrauen, von den Ärztinnen und Ärzten in eine geeignete Institution überwiesen zu werden (92%, +7).

Das Vertrauen in die Ärztinnen und Ärzte zieht sich durch alle Schichten. Vergleichsweise am tiefsten ist dieses Vertrauen in der italienischsprachigen Schweiz (83%).

Stimmberechtigte in der französisch- (77%) und italienischsprachigen Schweiz (72%) wissen mehrheitlich selber am besten, wo sie behandelt werden wollen. Überdurchschnittliche Werte finden sich auch bei den höchsten Einkommens- (62%) und Bildungsschichten (61%) sowie den ältesten Befragten (61%). Die jüngsten Befragten sind nur zu einem Anteil von 39 Prozent davon überzeugt. Ein ähnliches Muster zeigt sich bei der Information über Spitäler, Kliniken und Ärzteschaft: Besonders Personen in der französischsprachigen (92%), überdurchschnittlich auch in der italienischsprachigen Schweiz (73%) sowie mit hohem Bildungsabschluss (73%) oder über 70-Jährige (72%) informieren sich überdurchschnittlich oft über Spital und Arzt.