Änderungsdatum: 05.05.2010

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Grundlagen

Rahmenbedingungen

Die H+ Bildungspolitik bewegt sich im Rahmen der Bundesgesetzgebung, der darauf beruhenden Bildungssystematik und der kantonalen Gesetzgebung. Massgebend sind zudem die Entscheide zur Positionierung der Gesundheitsberufe.

 
Sofern erforderlich, ergreift H+ Initiativen zur Veränderung oder Ergänzung der    Rahmenbedingungen.

 

Zudem nimmt H+ Stellung zu nationalen und interkantonalen Vorlagen, welche direkt    oder indirekt die Finanzierung und die Qualität von Bildungsangeboten im   Gesundheitswesen betreffen.          

Strategische Ziele und Grundsätze

Das oberste Ziel der H+ Bildungspolitik ist die Sicherstellung des beruflichen Nachwuchses. Allen Versorgungsbereichen und -stufen soll genügend bedarfsgerecht ausgebildetes Personal zu Verfügung stehen.

 

H+ räumt der Aus- und Weiterbildung im Inland gegenüber der Rekrutierung ausländischen Personals Priorität ein. Die fachliche und soziale Integration des im Ausland ausgebildeten Personals ist im Rahmen von Weiterbildungs- und Personalentwicklungskonzepten gezielt zu fördern.

 

Im Hinblick auf die Einführung der leistungsorientierten Finanzierung (DRG) ist die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe sicher zu stellen. Betriebliche Aus- und Weiterbildungsleistungen und die Qualitätssicherung sind durch finanzielle Anreize zu fördern.

Ziele im Einzelnen

 

Bedarfsorientierung

Bildungsinvestitionen sollen sich am aktuellen Bedarf und an absehbaren Entwicklungen im Gesundheitswesen und am Arbeitsmarkt orientieren.

 

Kompetenzansatz

Bildungsangebote sollen sich an Arbeitssituationen und -prozessen orientieren und die Lernenden befähigen, in der Praxis erfolgreich zu handeln.

 

Die Vermittlung von Wissen soll stufengerecht erfolgen und dem Erwerb und der           Erweiterung von Handlungskompetenzen dienen.

 

Persönliche Ressourcen wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und eigenständiges Lernen sind auf allen Bildungsstufen zu fördern.

 

Durchlässigkeit und Modularisierung

Das Bildungssystem soll unter Berücksichtigung europäischer Entwicklungen national harmonisiert und durchlässig gestaltet werden.

 

Bildungsgänge sind zu modularisieren. Das Angebot interdisziplinär und interprofessionell ausgerichteter Module ist zu fördern.

 

Betriebliche Bildung und Praxiserfahrungen

Betriebliche Bildungsangebote und in der Praxis erworbene Kompetenzen sollen nach national einheitlichen Kriterien validiert und als Bildungsleistungen formell anerkannt werden.

 

Qualität und Effektivität

Die Qualität von Bildungsangeboten ist nach Standards zu überprüfen, welche Qualitätsvergleiche und die Ableitung von Verbesserungsmassnahmen erlauben.

 

Im Rahmen von branchenspezifischen Evaluationskonzepten sind die Nachhaltigkeit von Bildungsinvestitionen und der Nutzen für die Praxis zu überprüfen.

Lorrainestrasse 4 A CH-3013 Bern Telefon +41 (0)31 335 11 11 Fax +41 (0)31 335 11 70

Kontakt

HeinzFrey
Verantwortlicher
Bildungspolitik
Telefon031 335 11 60

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