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Mitgliederumfrage zur Strategie "eHealth Schweiz 2.0" (Entwurf)

Vernehmlassungen

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03.12.2017

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Die Spitäler, Kliniken und Pflegeinstitutionen haben folgende Anmerkungen:

  • Für das Thema eHealth gilt, was für die meisten Lebensbereiche gilt: Die Finanzierung und die Finanzierbarkeit muss sichergestellt sein. Vor allem muss den sozialen Krankenversicherern klar sein, dass es sich bei den IT-Kosten im Rahmen des ePD um betriebsnotwendige Leistungen gemäss Bundesverwaltungsgericht handelt, die zur Erbringung der medizinischen OKP-Leistungen notwendig sind.
  • Es ist wichtig, dass die Hauptakteure und namentlich die Spitäler, Kliniken und Pflegeinstitutionen, in sämtliche Prozesse einbezogen werden. Die Primärsysteme enthalten viele Daten. Doppelspurigkeiten und Lesefehler sind die Regel, wenn diese immer wieder in anderen Kontexten abgerufen werden.
  • Die Strategie ist weit weg von der IT-Alltag der Spitäler, Kliniken und Pflegeinstitutionen. Vor allem sichtbar wird dies bei der «Befähigung von Gesundheitsfachpersonen». Zu was sollten die genau befähigt werden?
  • Der Strategie fehlt eine Analyse der bisherigen Strategie und die Orientierung an einer solchen Analyse (Wo sind Dinge gut gelaufen? Wo gibt es Lücken? Was ist zu tun?).
  • Wichtig ist, dass auch auf die Verantwortung der Patientinnen und Patienten in der Strategie benannt wird. Vor allem bei fehlenden Angaben oder falschen Angaben hilft das beste eDossier und die neuste Technologie nicht.
  • Die Strategie sollte nicht Verantwortung «im Rahmen der Zuständigkeiten» verteilen. Dadurch wird verschleiert, wer welche Verantwortung hat und wer welche Aufgaben erledigen soll.