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MartinBienlein
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Pflegefinanzierung

 

Die Pflegefinanzierung ist seit 1. Januar 2011 in Kraft. Sie muss von Grund auf revidiert werden. H+ fordert insbesondere im Bereich Akut- und Übergangspflege Nachbesserungen.

Das Bundesgesetz über die Neuordnung der Pflegefinanzierung wurde 2008 vom Parlament beschlossen und 2011 vom Bundesrat in Kraft gesetzt. Seither muss die obligatorische Krankenversicherung nur noch einen fixen und nach Zeitaufwand abgestuften Beitrag an die Pflegeleistungen leisten. Diese Beiträge werden vom Departement des Innern in der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) festgelegt. Die Patientinnen und Patienten tragen maximal 20% der höchsten Versicherungsbeiträge. Den Rest trägt die öffentliche Hand (Kanton oder Gemeinde).

H+ Schwerpunkt Akut- und Übergangspflege

H+ hatte die Verankerung der Akut- und Übergangspflege im Gesetz unterstützt. Doch diese wird im Wesentlichen durch zwei Mängel (Art. 25a Abs. 2 KVG) ausgehebelt: die zeitliche Begrenzung auf 14 Tage und die Nichtvergütung der Aufenthaltskosten (Hotellerie). H+ fordert daher Nachbesserungen.

  

Weitere Forderungen
Nötig ist ferner eine grundlegende Gesetzesrevision: eine bessere Regelung der Restfinanzierung durch die öffentliche Hand und eine regelmässige Anpassung der OKP-Beiträge an die Kostenentwicklung.