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MartinBienlein
Leiter
Geschäftsbereich Politik, Mitglied der Geschäftsleitung
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Pflegefinanzierung

 

2011 hat H+ mit senesuisse eine strategische Zusammenarbeit vereinbart. Die beiden Verbände streben eine effizientere Vertretung der Interessen der Mitglieder im Bereich Langzeitpflege an. Allianzen mit anderen Organisationen sind jederzeit möglich.

H+ Die Spitäler der Schweiz vertritt ab 2012 noch 14 Institutionen der Langzeitpflege an 25 Standorten und sechs Akutspitäler oder Spitalgruppen mit Langzeitpflegeabteilungen. Die Mitglieder stellen 3’028 Betten in diesem Bereich bereit und erbringen 1’348’507 Pflegetage pro Jahr.

Zur Verstärkung des politischen Gewichts in der Langzeitpflege und zur effizienteren Nutzung ihrer Ressourcen haben die beiden Verbände H+ und senesuisse eine strategische Zusammenarbeit vereinbart. H+ bleibt im Rahmen seiner heutigen Tätigkeit federführend in den Themen Bildung, Qualitätsmanagement und Rechnungswesen, jedoch ausschliesslich auf nationaler Ebene. senesuisse übernimmt die Federführung zur Vertretung der Interessen der Leistungserbringer im Langzeitbereich.

Die beiden Verbände bleiben rechtlich und organisatorisch selbständig. Die Zusammenarbeit ist nicht exklusiv. Allianzen mit weiteren Organisationen sind jederzeit ohne Einschränkung möglich.
www.senesuisse.ch

 
Pflegefinanzierung (seit 1. Januar 2011)

Der Bundesrat hat beschlossen, das Datum des Inkrafttretens der neuen Pflegefinanzierung zu verschieben. Das Bundesgesetz über die Neuordnung der Pflegefinanzierung sowie die damit verbundenen Verordnungsänderungen treten neu am 1. Januar 2011 in Kraft und nicht wie im Juni 2009 angekündigt per 1. Juli 2010.

Die wichtigste Neuerung ist, dass die obligatorische Krankenversicherung an die Pflegeleistungen künftig nur noch einen fixen und nach Zeitaufwand abgestuften Beitrag leisten muss. Diese Beiträge werden vom Departement des Innern in einer Verordnung KLV festgelegt. Die Patientinnen und Patienten tragen maximal 20% der maximalen Versicherungsbeiträge: das sind 5'825,40 für die Spitex und 7'884.- Franken im Pflegeheim. Den Rest trägt die öffentliche Hand.

Im Weiteren regelt die Verordnung die Leistungen der Übergangs- und Akutpflege in den ersten zwei Wochen nach der Entlassung aus dem Spital. Sie steht nur noch ambulant zu Hause oder im Pflegheim zur Verfügung.

 

Das Bundesgesetz über die Neuordnung der Pflegefinanzierung finden Sie im Internet unter http://www.admin.ch/ch/d/ff/2008/5247.pdf, http://www.admin.ch/ch/d/as/2009/3527.pdf und http://www.admin.ch/ch/d/as/2009/6849.pdf.