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AngelinaHofstetter
Projektleiterin
Qualität (Geschäftsbereich Betriebswirtschaft)
Telefon031 335 11 55
ClaudiaBigler
Projektleiterin
spitalinformation.ch, Verantwortliche Lohndatenerhebung, (Geschäftsbereich Betriebswirtschaft)
Telefon031 335 11 27
  

Qualitätsbericht

 

Elektronische Vorlage für den Qualitätsbericht 2016 verfügbar

Die Spitäler und Kliniken haben jährlich die Möglichkeit, einen Qualitätsbericht nach der Vorlage von H+ Die Spitäler der Schweiz zu erstellen und den Bericht auf dem Spitalportal spitalinformation.ch zu publizieren. Die webbasierte Vorlage ist anwendbar für alle Typologien (Akutsomatik, Psychiatrie und Rehabilitation) und für verschiedene Betriebsorganisationen. Der Qualitätsbericht richtet sich an Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen und die interessierte Öffentlichkeit.

Der Qualitätsbericht ist darauf ausgerichtet, die Qualitätsorganisation und -aktivitäten im stationären Bereich eines Spitals, einer Klinik oder einer Spitalgruppe darzustellen. Qualitätsaktivitäten im ambulanten Bereich können mit textlichen Ergänzungen erfasst werden.

Zum ersten Mal können vorhandene Werte und Texte aus der Vorjahres-Berichtsvorlage (2015) übernommen werden, insofern diese keine Anpassungen bei der Methodik oder den Eingabefeldern erfahren haben. Die Details dazu finden Sie in der Benutzeranleitung in Kapitel 8.

Präsentation der Messergebnisse der nationalen Messungen
Die Fachkommission Qualität Akutsomatik (FKQA) hat sich dafür ausgesprochen, dass zukünftig im Qualitätsbericht ebenfalls dieselben Messergebnisse der nationalen Messungen (ANQ) publiziert werden können. Somit sind nun neben spital- und klinikindividuellen Ergebnissen auch die für den Spitalvergleich aufbereiteten Ergebnisse ausweisbar.

Vereinheitlichung der Struktur der Qualitätsberichte

Um die Vergleichbarkeit der Struktur der Qualitätsberichte zu erhöhen, wurde auf Antrag der GDK (Antrag 1) das Inhaltsverzeichnis und die Kapitelnummerierung vereinheitlicht. Im Inhaltsverzeichnis sind alle Kapitel ersichtlich, unabhängig davon, ob diese das Spital betreffen oder nicht. Falls das Kapitel für das Spital nicht relevant ist, ist der Text im Inhaltsverzeichnis in grauer Schrift gehalten und mit einer kurzen Begründung ergänzt. Dieses Kapitel ist im weiteren Verlauf des Qualitätsberichts nicht mehr dargestellt.
Direkte Vergleiche publizierter Messergebnisse sind weiterhin nur bedingt möglich, insbesondere wenn die Ergebnisse nicht für einen Vergleich adjustiert sind, verschiedene Methode und Instrumente verwendet werden oder das Leistungsangebot der Kliniken unterschiedlich ist.
Punktuelle Vergleiche sind bei national einheitlichen Messungen möglich, deren Ergebnisse pro Klinik und Spital resp. pro Spitalstandort entsprechend adjustiert sind. Diese Publikationen finden Sie auf www.anq.ch.

Integration aktuelles medizinisches Leistungsangebot von spitalinformation.ch
Aufgrund von Rückmeldungen zur Darstellung des aktuellen betrieblichen Angebots, sind entsprechende Anpassungen sowohl auf dem Portal spitalinformation.ch als auch im Qualitätsbericht vorgenommen worden. Auf dem Portal ist in den Profilen neu auch in der Akutsomatik und Psychiatrie die Selbstdeklaration des aktuellen medizinischen Leistungsangebots möglich. Dies unter der Voraussetzung, dass die Spitäler H+ ihr Einverständnis zur Publikation der jeweils rückwirkend veröffentlichten Medizinischen Statistik (BFS) gegeben haben. Die Spitäler und Kliniken können nun zusätzlich im geschützten Bereich ihres Profils auf spitalinformation.ch unter „Angebot“ ihr aktuelles Leistungsangebot deklarieren. Die zur Auswahl stehenden Leistungsgruppen basieren auf dem Leistungskatalog des SPLG-Groupers der GD ZH . Das standortbezogene Leistungsangebot kann dann direkt in den Qualitätsbericht importiert werden.

Aktualisierte Benutzeranleitung und wichtigste Änderungen
Die Benutzeranleitung wurde aktualisiert und mit den häufig gestellten Fragen ergänzt. Neben den bereits erwähnten Änderungen, finden Sie hier die wichtigsten auf einen Blick:

  • Der Wechsel des nationalen Patientenbefragungsbogens in der Akutsomatik wurde berücksichtigt. - Bei der nationalen Auswertung der potentiell vermeidbaren Rehospitalisationen und Reoperationen wird neu klarer zwischen dem Berichtsjahr und dem Datenanalysenjahr unterschieden.
  • Bei der nationalen Prävalenzmessung Dekubitus können neu nur noch die im Spital erworbenen Fälle, sowie der Kategorie 2-4 ausgewiesen werden
  • In der Rehabilitation können nun alle Tätigkeitsbereiche gemäss DefReha© ausgewählt werden.
  • Die Kennzahlen in der Rehabilitation werden nicht mehr automatisch gerundet.
  • Neu steht eine Vorlage zur Verfügung um über die Teilnahme am IQM Peer Review zu berichten.
  • Bei den eigenen Befragungen und Messungen kann der betroffene Klinik- resp. Abteilungsbereich mit einem Freitext beschrieben werden.
  • Eine unabhängige Gruppierung von Spitälern mit mehreren Standorten von der Webseite spitalinformation.ch ist neu möglich (nur relevant für Spitäler mit mehreren Standorten).
  • Der Administrator kann neu benutzerspezifische Rechte zur Bearbeitung bestimmter Kapitel vergeben (d.h. ein Benutzer kann zum Beispiel nur das Kapitel Qualität).
  • Die Sortierung von Projekten und Zertifikate ist neu einfach per „drag&drop“ möglich.


Einsendeschluss
Für die Mitglieder von H+ gilt der 31. Mai 2017 als Stichtag, um die fertigen Qualitätsberichte des Berichtsjahres 2015 abzuschliessen und als PDF aufwww.spitalinformation.ch zu exportieren. Die Leistungserbringer der Kantone, die das Ausfüllen der H+ Vorlage als verpflichtend erklären, reichen die Qualitätsberichte zusätzlich bis am 31. Mai 2017 der Gesundheitsdirektion als PDF ein bzw. senden den entsprechenden Link zur Webseite (im Profil integrierter Qualitätsbericht auf spitalinformation.ch).

Zugänge für Spitäler und Kliniken, die zur Berichterstattung mit der Vorlage von H+ durch die Kantone verpflichtet sind und Kantone, welche Ihre Spitäler und Kliniken zur Berichterstattung mit der Vorlage von H+ verpflichten, können bei Angelina Hofstetter beantragt werden.

Weiterentwicklung der Berichtsvorlage
H+ ist bestrebt, jedes Jahr eine verbesserte Version der Berichtvorlage zur Verfügung zu stellen und sie auf die ihm bekannten Qualitäts-Programme von Kantonen oder Verbänden anzupassen. Die H+ Aktivmitglieder und die Kantone, welche das Ausfüllen der H+ Vorlage als verpflichtend erklären, haben die Möglichkeit mit einem Antrag Verbesserungs- und Weiterentwicklungsvorschläge zum Qualitätsbericht und zur Eingabemaske der elektronischen Vorlage einzureichen. Da die meisten technischen Änderungen sehr komplex und aufwendig sind, können grössere Änderungswünsche für die Vorlage 2017 bis Ende Februar 2017 beantragt werden. Kleiner Anpassungsvorschläge können bis Ende Mai 2017 einreichen.

Umstellung auf die neue Berichtsvorlage

Die Umstellung der Berichtsvorlage 2016 auf 2017 erfolgt ab dem 31. Oktober 2017. Danach steht die Vorlage 2016 nicht mehr zur Verfügung. Die offizielle Freigabe der nächsten elektronischen Berichtsvorlage ist auf Ende November 2017 geplant.