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Fachverantwortliche Qualität und Patientensicherheit
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ClaudiaBigler
Fachverantwortliche spitalinformation.ch und Lohndatenerhebung
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Qualitätsbericht

 

Elektronische Vorlage für den Qualitätsbericht 2017 verfügbar

Die Spitäler und Kliniken haben jährlich die Möglichkeit, einen Qualitätsbericht nach der Vorlage von H+ Die Spitäler der Schweiz zu erstellen und den Bericht auf dem Spitalportal spitalinformation.ch zu publizieren. Die webbasierte Vorlage ist anwendbar für alle Typologien (Akutsomatik, Psychiatrie und Rehabilitation) und für verschiedene Betriebsorganisationen. Der Qualitätsbericht richtet sich an Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen und die interessierte Öffentlichkeit.

Der Qualitätsbericht ist darauf ausgerichtet, die Qualitätsorganisation und -aktivitäten im stationären Bereich eines Spitals, einer Klinik oder einer Spitalgruppe darzustellen. Qualitätsaktivitäten im ambulanten Bereich können mit textlichen Ergänzungen erfasst werden.

Die vorhandenen Werte und Texte (2016) können aus der Berichtsvorlage des Vorjahres übernommen werden, insofern diese keine Anpassungen bei der Methodik oder den Eingabefeldern erfahren haben. Direkte Vergleiche publizierter Messergebnisse sind weiterhin nur bedingt möglich, insbesondere wenn die Ergebnisse nicht für einen Vergleich adjustiert sind, verschiedene Methode und Instrumente verwendet werden oder das Leistungsangebot der Kliniken unterschiedlich ist.
Punktuelle Vergleiche sind bei national einheitlichen Messungen möglich, deren Ergebnisse pro Klinik und Spital resp. pro Spitalstandort entsprechend adjustiert sind. Diese Publikationen finden Sie auf www.anq.ch.

Wichtigste Änderungen
Für die aktuelle Version wurden folgende wichtigste Anpassungen vorgenommen:

  • Zum ersten Mal kann die Teilnahme an der nationalen Patientenbefragung in der Psychiatrie ausgewiesen werden.
  • Bei der nationalen Messung zu den freiheitsbeschränkenden Massnahmen kann neu freiwillig der Prozentsatz der betroffenen Fälle ausgewiesen werden.
  • Das Kapitel «Betriebliches Angebot» wurde in den vorletzten Abschnitt verschoben, damit die Reihenfolge auf der Webseite identisch ist wie im Export.
  • Bei fehlenden Vorjahreswerten werden die betroffenen Tabellenspalten beim Export automatisch ausgeblendet.
  • Bisher konnten über «Drag and Drop» nur Projekte und Zertifikate sortiert werden, neu auch eigene Messungen und Befragungen.
  • Das Kliniklogo auf der Titelseite kann neu linksbündig, mittig oder rechtsbündig platziert werden.
  • Bei der Darstellung der Messergebnisse wurde die Bezeichnung «Abweichung vom gewünschten Ergebnis» mit dem ANQ abgeglichen: neu wird der Begriff «Residuum» verwendet.
  • Bei der nationalen Auswertung der potenziell vermeidbaren Rehospitalisationen und Reoperationen können die Bewertungen und das Vertrauensintervall nicht mehr ausgewiesen werden, da sie nicht mehr ausgewertet werden.
  • Bei der nationalen Prävalenzmessung Dekubitus können neu nur noch die im Spital erworbenen Fälle der Kategorien 2 bis 4 ausgewiesen werden.
  • Die Messresultate der Wundinfektionen bei der Wirbelsäulenchirurgie werden neu in Behandlungen mit und ohne Implantat aufgeteilt.
  • Da bei der nationalen Messung in der Erwachsenenpsychiatrie und Kinderpsychiatrie die Methode zur Risikoadjustierung angepasst wurde, sind Vergleiche des Residuums mit dem Vorjahr nicht mehr sinnvoll und daher aufgehoben.


Einsendeschluss
Für die Mitglieder von H+ gilt der 31. Mai 2018 als Stichtag, um die fertigen Qualitätsberichte des Berichtsjahres 2017 abzuschliessen und als PDF auf www.spitalinformation.ch zu exportieren. Die Leistungserbringer der Kantone, die das Ausfüllen der H+ Vorlage als verpflichtend erklären, reichen die Qualitätsberichte zusätzlich bis am 31. Mai 2018 der Gesundheitsdirektion als PDF ein bzw. senden den entsprechenden Link zur Webseite (im Profil integrierter Qualitätsbericht auf spitalinformation.ch).

Zugänge für Spitäler und Kliniken, die zur Berichterstattung mit der Vorlage von H+ durch die Kantone verpflichtet sind und Kantone, welche Ihre Spitäler und Kliniken zur Berichterstattung mit der Vorlage von H+ verpflichten, können bei Angelina Hofstetter beantragt werden.

Weiterentwicklung der Berichtsvorlage

H+ ist bestrebt, jedes Jahr eine verbesserte Version der Berichtvorlage zur Verfügung zu stellen und sie auf die ihm bekannten Qualitäts-Programme von Kantonen oder Verbänden anzupassen. Die H+ Aktivmitglieder und die Kantone, welche das Ausfüllen der H+ Vorlage als verpflichtend erklären, haben die Möglichkeit mit einem Antrag Verbesserungs- und Weiterentwicklungsvorschläge zum Qualitätsbericht und zur Eingabemaske der elektronischen Vorlage einzureichen. Da die meisten technischen Änderungen sehr komplex und aufwendig sind, können grössere Änderungswünsche für die Vorlage 2018 bis Ende Februar 2018 beantragt werden. Kleiner Anpassungsvorschläge können bis Ende Mai 2018 einreichen.

Umstellung auf die neue Berichtsvorlage
Die Umstellung der Berichtsvorlage 2017 auf 2018 erfolgt ab dem 31. Oktober 2018. Danach steht die Vorlage 2017 nicht mehr zur Verfügung. Die offizielle Freigabe der nächsten elektronischen Berichtsvorlage ist auf Ende November 2018 geplant.