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ErikaSchütz
Fachverantwortliche Arbeitssicherheit, HOPE-Koordinatorin Schweiz
Telefon031 335 11 61

Rechtsgrundlagen

 

Die Richtlinie 6508 über den Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit, die ASA-Richtlinie, fordert von den Arbeitgebern Massnahmen zur Gewährleistung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.


Die Bestimmungen der Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten VUV gelten grundsätzlich für sämtliche Betriebe, die in der Schweiz Arbeitnehmende beschäftigen.

Im Rahmen der allgemeinen Pflichten, Art. 3-10 VUV und Art. 3-9 Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz ArGV3, ermitteln alle Arbeitgeber die in ihren Betrieben auftretenden Gefährdungen für die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmenden und treffen die erforderlichen Schutzmassnahmen und Anordnungen nach anerkannten Regeln der Technik.

Die Richtlinie ist seit dem 1. Januar 1996 in Kraft, muss seit dem 1. Januar 2000 erfüllt werden und kam im Januar 2007 in revidierter Form heraus. Sie konkretisiert die Pflicht der Arbeitgeber zum Beizug von Spezialisten der Arbeitssicherheit und die Massnahmen zur Förderung der systemorientierten Prävention von Berufsunfällen und Berufskrankheiten (Arbeitssicherheit) sowie des Gesundheitsschutzes.

Zur Erfüllung der Verpflichtung bestehen grundsätzlich 3 Möglichkeiten:

  • Realisation einer Individuallösung mit Beizug einer Arbeitsärztin oder eines Arbeitsarztes, einer Arbeitshygienikerin oder eines Arbeitshygienikers und einer Sicherhietsingenierin oder eines Sicherheitsingenieurs
  • Die Unterstellung unter das Subsidiärmodell gemäss Richtlinie
  • Die Teilnahme an einer Branchenlösung


Um es den Betrieben im Gesundheitswesen einfach zu machen, hat H+ Die Spitäler der Schweiz gemeinsam mit Vertretern der Arbeitnehmerschaft die H+ Branchenlösung für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Gesundheitswesen erarbeitet und bei der EKAS bewilligen lassen.