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PascalBesson
Leiter
Geschäftsbereich Betriebswirtschaft, Mitglied der Geschäftsleitung
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VKL

 

Der Gesetzgeber sieht vor, das Kapitalkostenkonzept WACC, d.h. den Weighted Average Cost of Capital-Ansatz, für die Ermittlung eines branchenüblichen Kapitalertrags für Spitalbetreiber anzuwenden.

Gutachten 2011 und 2014 fordern Zinsanpassung

H+ hat im Frühjahr 2011 und 2014 jeweils eine Mitgliederbefragung mit dem Titel "KVG-Revision Spitalfinanzierung: der WACC Zinssatz muss neu berechnet werden!" durchgeführt. Basierend darauf hat H+ beim IFBC Institut die Überprüfung des Zinssatzes in Auftrag gegeben. Fazit des Gutachtens:

  • Der WACC-Zinssatz ist anders anzuwenden als von der VKL vorgesehen.
  • Der WACC-Zinssatz hätte, rückwirkend auf den 1. Januar 2010, auf 5.8 % resp. auf den 1. Januar 2014 auf 4.9% angehoben werden müssen.


2017: Zinssatz nach wie vor zu tief
H+ hat im April 2017 erneut eine Mitgliederbefragung durchgeführt. Folgende Gründe bewegten H+ dazu:

  • Die periodische Anpassung ist vom Gesetzgeber vorgesehen.
  • Das WWZ empfiehlt, beim Wunsch nach einer grossen Planungssicherheit, nach 3 Jahren eine Überprüfung vorzunehmen.


Die Zeitreihenanalyse zeigt auf, dass der vom Gesetzgeber angewendete Zinssatz zu tief ist und dringend angehoben werden muss. Per 1. Januar 2017 hätte der WACC-Zinssatz dem Gutachten folgend auf 4,8 % angepasst werden müssen.

 
 

Weiteres Vorgehen
H+ wird, gestützt auf das Gutachten, wiederum mit dem BAG Gespräche führen und fordern, die Höhe des WACC-Zinssatzes auf 4,8% anzuheben. Im Weiteren ist der Anwendungsrahmen des WACC-Zinssatzes neu auf der "regulatory asset base" zu berechnen und nicht auf dem Anlagevermögen, wie es der Preisüberwacher aktuell tut.

  
 

Rechtsgrundlagen

 

Einbezug der Investitionen

 

VKL - Änderungsantrag an BR Burkhalter

 

H+ Kommunikation zum Thema Investitionen

  

Behandlungsarten nach KVG und nach UVG/MVG/IVG

von den Gesundheitspartnern getragene H+ Interpretation.